Inhalt
Fakten
Plattform
PlayStation 3
Xbox 360
Wii
Publisher
Activision Blizzard
Entwickler
Activision Blizzard
Release
Genre
Simulation
Typ
Vollversion
USK
16+
Webseite
Media (16)















Jagd 2011
Bewaffneter mit einem klobigen Plastikgewehr haben wir die Tierwelt in Cabela's Dangerous Hunts 2011 unsicher gemacht.
Die Jagd beginnt
Während der zwölf Story-Missionen übernehmt ihr die Rolle von Jungjäger Cole Rainsford. Eure Reise führt euch von den feuchten Wäldern Nordamerikas bis in die trockenen Savannen von Afrika. Demnach erlegt ihr nicht nur heimische Wildschweine und Wölfe, Hirsche und Rehe, sondern eine Vielzahl der unterschiedlichsten Tierarten. Darunter etwa Schlangen, Krokodile, Raubkatzen und Aasgeier. Je nachdem, welches Tier euch vor die Flinte kommt, müsst ihr euch für eine von drei Waffen entscheiden. Das Gewehr beispielsweise ist ideal für große Distanzen, fasst aber nur drei Patronen. Der Colt hingegen spuckt fünf Bleiladungen aus, ist unter allen Schießeisen aber das schwächste.
Tief durchatmen!
Cabela's Dangerous Hunts 2011 ist nichts für ruhige Personen. Die Schusswechsel arten nicht selten in Hektik aus, weil euch die Tiere von allen Seiten attackieren. Vor allem Raubkatzen und Wölfe, aber auch die gelegentlichen Endgegner sind jedes Mal eine besondere Herausforderung. Einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt es zwar nicht, der lineare Weg ist aber stets mit reichlich Heilpäckchen und Munitionskisten gepflastert. Nur die spärlich gesetzten Speicherpunkte sorgen hin und wieder für Frustmomente. Zwischen den verschiedenen Missionen bekommt man belanglose Zwischensequenzen geboten, die einem die öde Hintergrundgeschichte erzählen.
Für FreundeFür Abschüsse gibt es Erfolgspunkte. Mit diesen schaltet ihr neue Schießstände frei. Diese Minilevels könnt ihr wahlweise allein, zu zweit oder abwechselnd mit drei Freunden angehen. Hier ballert ihr in über 28 Stationen auf zahlreiche Tiere, ergattert Punkte und Extras, um schließlich den Highscore zu knacken. Im direkten Vergleich zum müden Story-Modus weiß die „Ballerbuden“-Action durchaus zu gefallen.
Unpräziser Müll
Cabela's Dangerous Hunts 2011 wird, unabhängig von der Version, mit einem billig verarbeiteten Plastikgewehr ausgeliefert. Hört sich eigentlich recht gut an. In der Praxis scheitert es aber schon an der Kalibrierung - das Zielen und Navigieren ist eine Qual. Zwar lässt sich das Abenteuer auch mit einem herkömmlichen Controller steuern, doch man merkt schnell, dass die Spielmechanik allein für das Gewehr konzipiert wurde.
Grafik und SoundDie abwechslungsreichen Locations in Cabela's Dangerous Hunts 2011 werden durch die matschigen Texturen überschattet. Beim Sound sieht es nicht besser aus. Öde Hintergrundmusik gepaart mit einer schwachen Vertonung.
Fazit und Wertung
Christoph meint: Lieber das Geld für einen Ausflug in den Tierpark sparen!
“Selbst hartgesottene „Jagdfans“ (sofern es die überhaupt im deutschsprachigen Raum gibt) werden nur bedingt ihre Freude an Cabela's Dangerous Hunts 2011 haben. Die Idee mit dem Gewehr finden wir zwar interessant, leider hapert es aber an der technischen Umsetzung gewaltig. Das Spiel selbst bietet nur wenige Höhepunkte, was vor allem am monotonen Gameplay liegt. Lediglich die abwechslungsreichen Gebiete sind ein kleiner Silberstreifen am Horizont.
- +abwechslungsreiche Locations
- +gelungene Mischung aus Schleichen und Schießen
- +viele verschiedene Tiere
- -matschige Texturen
- -öder Soundtrack
- -08/15 Vertonung
- -sehr unpräzise Gewehrsteuerung
- -oft unklare Ziele
- -verwirrende und lineare Levelarchitektur

