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Chieftec Night Hunter - Test/Review

Hersteller

Chieftec

Release

Produkt

Gehäuse

Webseite

Preis

ab 62,19 Euro

Einleitung & Datenblatt

Einleitung

Hersteller Chieftec erweitert sein Gehäusesortiment um den preiswerten Tower „Night Hunter“. Was das Case taugt, könnt ihr in unserem ausführlichen Testbericht nachlesen!

Über Chieftec

Seit über 20 Jahren ist CHIEFTEC eine weltweit anerkannte und renommierte Marke welche durch qualitativ hochwertige Netzteile, Computergehäuse, 19” IPC Gehäuse und Zubehör bekannt geworden ist und sich durch die Herstellung dieser Produkte einen Namen gemacht hat.

Alles aus einer Hand: vom Komponenteneinkauf über eine eigene R&D Abteilung, bis hin zu vollautomatisierten Produktionsstraßen und einer beispielhaften Qualitätskontrolle welche sich in unseren Produktionsstätten in China und Taiwan befinden.

1994 wurde die ARENA ELETCTRONIC GMBH mit dem Ziel gegründet, sowohl die OEM, ODM als auch die Distributionskanäle zu bedienen und repräsentiert seitdem einzig und allein die Marke CHIEFTEC und deren Produkte in Europa, dem mittleren Osten, der CIS-Regionen und Afrika und strebt die weitere Expandierung in aufkommenden Märkten an.

Heute sind in der Europa-Zentrale in Düsseldorf über 20 hoch qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt, welche größten Wert darauf legen, gleichermaßen ein kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner für Kunden und Anwender zu sein. Über 3.000m² Lager- und Logistikfläche mit Hunderten von Paletten Stellplätzen, sowie tägliche Direktcontainer, sichern eine permanent hohe Verfügbarkeit der Produkte.

Datenblatt

  • Modell: Night Hunter
  • Gewicht (Netto/Brutto): 8.01kg / 9.22kg
  • Farbe: Schwarz
  • Material: 0,7-0,8 mm SPCC
  • M/B Unterstützung: Mini ITX, M-ATX, ATX, E-ATX
  • Abmessungen (TxBxH): 440mm x 238mm x 450mm
  • Laufwerkseinschübe intern: 3x 2.5" und 1x 3.5“ / 2x 2.5” und 2x 3.5”
  • Netzteil: ATX-Netzteil (optional, ~200 mm)
  • Frontanschlüsse: 1x USB 3.2 Gen2 Type C, 2x USB3.0, Audioausgang (AZALIA / HD-Audio), Mikrofoneingang
  • Lieferumfang: Schraubensatz, Bedienungsanleitung
  • Vorderseite: 3x 140-mm-PWM-Lüfter vorinstalliert
  • Hinten: 1x 140-mm-PWM-Lüfter vorinstalliert
  • PCI Slots: 7
  • Lüfter (optional): Vorderseite: 3x 120mm / 3x 140mm / 240mm Radiator / 280mm Radiator / 360mm Radiator

Oben: 3x 120mm / 3x 140mm / 240mm Radiator / 280mm Radiator / 360mm Radiator

Hinten: 120mm / 140mm / 120mm radiator

Netzteilabdeckung: 2 x 120mm

M/B Seite: 2 x 120mm

  • CPU Kühler Höhe (max.): 178mm
  • VGA Kartenlänge (max.): 425mm
  • Garantie: 24 Monate

Preis: 62,19 Euro (Stand: 18.06.2025)

Testsystem

  • Mainboard: ASUS ROG Strix Z270G Gaming
  • Prozessor: Intel Core i7-7700K @ 4.20 GHz
  • Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 1070 Mini ITX
  • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Fury DIMM Kit 16GB, DDR4-2666
  • Prozessorkühler: be quiet! Shadow Rock LP
  • Netzteil: Seasonic G-Series G-550 550W PCGH-Edition

Verarbeitung & Design

Äußere Erscheinungsbild

Unser Testmuster gibt es zum Testzeitpunkt ausschließlich in der Farbe Schwarz. Das Case misst 238x450x440 mm (B x H x T), bringt knapp über acht Kilogramm auf die Waage und das Grundgerüst wurde aus Stahl gefertigt.

Hinter der abnehmbaren Frontblende mit perforiertem Stahl befinden sich ein leicht entfernbarer Staubfilter und drei hauseigene 140-mm-Lüfter ohne Beleuchtung. Das linke Seitenteil besteht aus Glas und wird mit einem Klicksystem gehalten. Das rechte Seitenteil, welches ebenfalls mittels Klicksystem fixiert ist, wurde komplett aus Metall hergestellt und besitzt perforierte Flächen (Mesh), die den Airflow der seitlichen Lüfter (2x 120mm; optional) verbessern. Einen Staubfilter gibt es leider nicht.

Das I/O-Panel hat Hersteller Chieftec, aus Designgründen, in den Gehäusedeckel verlegt. Neben den obligatorischen Audioanschlüssen (Kopfhörer und Mikrofon) sowie dem Power- und Resetschalter wurden an dieser Stelle auch zwei USB 3.2 Type A Anschlüsse sowie ein USB 3.2 Gen1 Type C Anschluss verbaut. Über den Deckellüfterplätzen wurde leider kein Staubfilter installiert. Immerhin: Zwischen Blende und Mainboardoberkante gibt es ausreichend Abstand. Hohe Bauteile auf dem Mainboard sind daher kein Kompatibilitätsproblem.

An der Gehäuseunterseite findet man nicht nur vier Kunststofffüße mit Gummischonern, sondern auch einen groben Staubfilter, der leider nur schwer zu entfernen geht. Der Lieferumfang besteht aus: Gehäuse, Anleitung und Montagematerial. Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen.

Innenraum & Kühlung

Innenraum

Der schwarz lackierte Innenraum ist frei von scharfen Kanten und setzt auf das bekannte Zwei-Kammern-System. Das Netzteil wird demnach in der unteren Kammer verbaut. In dem entnehmbaren Festplattenkäfig können zwei 2.5-Zoll-Laufwerke verschraubt werden. Zwei weitere 2.5-Zoll- oder 3.5-Zoll-Laufwerk finden hinter dem Mainboardtray Platz. Diese müssen ebenfalls mittels Schrauben und Werkzeug fixiert werden.

Normalerweise sind alle Anschlüsse eines Mainboards auf dessen Vorderseite untergebracht. Doch inzwischen kommen zunehmend Modelle auf den Markt, bei denen die Verkabelung an der Rückseite erfolgt, um sie aus dem Blickfeld zu schaffen. Unser Testmuster ist für entsprechende Mainboards von ASUS (BTF), MSI (Project Zero) und Gigabyte (Project Stealth) ausgelegt - es können aber natürlich auch normale ATX-Platinen in dem Gehäuse verbaut werden.

Das Gehäuse bietet ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 17.8 Zentimeter hohe CPU-Kühler, sieben Erweiterungskarte und Mainboards bis zum E-ATX-Format. Die maximale Grafikkartenlänge beträgt 42.5 Zentimeter. Der Mainboardtray besitzt eine große Aussparung auf Höhe der CPU, so dass eine Kühlerinstallation mit Backplate auch im eingebauten Zustand möglich wird.

Kühlung

Im Werkszustand bietet der Tower vier vorinstallierte Lüfter (3x 140 mm Front und 1x 140 mm Heck), die für eine gute und recht leise Kühlleistung sorgen.

Weitere Lüfter-Montagemöglichkeiten:

  • Vorderseite: 3x 120mm
  • Oben: 3x 120mm / 3x 140mm
  • Hinten: 120mm / 140mm
  • Netzteilabdeckung: 2 x 120mm
  • M/B Seite: 2 x 120mm

Die Radiator-Mountings:

  • Vorderseite: 240mm / 280mm / 360mm Radiator
  • Oben: 240mm / 280mm / 360mm Radiator
  • Hinten: 120mm Radiator

Preis und Verfügbarkeit

Das Chieftec Night Hunter ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt 62,19 Euro (Stand: 18.06.2025).

Temperaturen

Chieftec Night Hunter - Temperaturen

Last-Temperaturen von CPU und GPU - nur Werkslüfter - weniger ist besser

Lautstärke

Chieftec Night Hunter - Lautstärke

Entfernung: ca. 1 m - nur Werkslüfter - Lautstärke: < 0,01 Atmen in 30 cm Entfernung / 0,1 Rauschende Blätter / 0,3 Flüstern / 0,5 Der eigene Atem / 1 Ruhige Wohnstraße / 2 Unterhaltung - weniger ist besser

Fazit & Wertung

87%

Christoph meint: Gutes Gehäuse zum fairen Preis!

Das neue Chieftec Night Hunter hinterlässt einen guten Eindruck. Für knapp 63 Euro bekommt man einen optisch eher schlicht gehaltenen Midi-Tower. Bei der Verarbeitungsqualität und Ausstattung (vier vormontierte Lüfter, Glasseitenteil, Frontstaubfilter, modernes I/O-Panel) muss sich der Hersteller nicht hinter der starken Konkurrenz verstecken. Der durchdachte 2-Kammern-Innenraum und ordentliche Airflow sprechen ebenfalls für unser Testmuster. Schade bloß, dass es keine werkzeuglose Laufwerksmontage gibt und der Hersteller auf ein paar Staubfilter (Deckel, Seite) „vergessen“ hat. Trotz dieser Kritikpunkte können wir eine Empfehlung für preisbewusster PC-Bastler aussprechen.

Verarbeitung
84
Platzangebot
90
Montage
85
Kühlung
90
Lautstärke
86
Ausstattung
82
Optik
85
Gewicht
86
Preis
91
Chieftec Night Hunter
Richtig gut
  • saubere Verarbeitung
  • schlichte Optik
  • viel Platz
  • ausreichend Lüfterplätze und Platz für Radiatoren
  • vier Lüfter vorinstalliert
  • durchdachter Innenraum (Zwei-Kammern-System)
  • Hidden-Connector-Motherboards Support
  • modernes I/O-Panel
  • leicht entfernbarer Frontstaubfilter
  • fairer Preis
Verbesserungswürdig
  • Lüfter bei max. Geschwindigkeit leicht hörbar
  • keine werkzeuglose Montage
  • keine Gummischoner
  • fehlende Staubfilter (Deckel und Seite)
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.