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Gamezoom on Tour: RPC 2018 (+Video)

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Gamezoom.net

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Gaming-Zubehör

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RPG goes Germany

Zum zweiten Mal ist Gamezoom dabei, wenn Köln ganz im Zeichen phantastischer Welten und kreativer Kostüme steht. Erneut öffnet die Role Play Convention ihre Pforten für Cosplayer, Brettspielenthusiasten und all jene, die das Rollenspiel begeistert. Zwischen Elfen, Rittern und Piraten sind auch wir ins Getümmel eingetaucht um möglichst alles zu sehen, was die RPC ihren Besuchern zu bieten hat. Außerdem haben wir mit Kai Schober, Communitymanager von The Elder Scrolls Online, gesprochen und uns vom neuen Addon erzählen lassen.

Reichlich Messegelände

Und das ist seit letztem Jahr kein leichteres Unterfangen geworden. Noch immer erstreckt sich die Role Play Convention über zwei Hallen und einen Außenbereich. Viel Platz um besichtigt zu werden, also gilt es keine Zeit zu verlieren. Auf den großen Bühnen, die in den Hallen und draußen verteilt sind, wird uns rund um die Uhr etwas geboten. Hier werden die neuesten Spielehighlights präsentiert, da finden Gesprächsrunden mit Gaststars statt und über den Mittelaltermarkt, der im Außenbereich die Eventhallen einrahmt, schallt uns die Musik von sieben verschiedenen Musikacts entgegen – der bekannteste davon wohl Jan Hegenberg. Wer jetzt denkt, dass alles sehr historisch wirkt, irrt. Nicht nur Cosplayer tragen an diesem Wochenende moderne Gewandungen, auch die Aussteller präsentieren uns Science Fiction-Accesssoires, Army-LARP und postapokalyptische Szenarien. Dabei kommen einem auch immer wieder Ideen unter, die man sich vorher kaum hätte träumen lassen. Zum Beispiel die Kombination von barockem Steampunk und moderner Hardware! Tastaturen in Schreibmaschinenoptik liegen nahe. Aber USB-Sticks in Messing- und Holzgehäusen oder verziert mit genretypischen Zahnrädern? Das gefällt und wirkt herrlich skurril. Aber die RPC lebt eben von der Mischung verschiedener Genres. Neben solch exotischen Ideen gibt es Stände für verschiedene Epochen und Fantasywelten. Und wofür? LARP und Cosplay natürlich!

Was man nicht alles sieht...

Und auch diese sind selbstredend wieder zahlreich auf der RPC vertreten. Im Grunde könnte man sich jedes beliebige Setting, jede beliebige Fantasywelt herauspicken – ziemlich sicher findet man dafür einen Cosplayer auf der RPC. Ritter, Druiden, Disneyfiguren, Animecharaktere, Zombies, Soldaten, postapokalyptische Überlebende, Bösewichte und Helden aus Videospielen... Es gibt praktisch keine Grenzen! So passiert es dieses Jahr auch mal, dass uns eine Riege bärtiger Disneyprinzessinen entgegen kommt! Wer also schon immer einmal ein Foto mit seiner Lieblingsfigur haben wollte, ist auf der RPC gut aufgehoben. Nicht nur weithin bekannte Cosplayer, die mit ihren eigenen Ständen vertreten sind, sondern alle scheinen gerne für jeden zu posieren, der nur nett genug fragt! Sogar wenn man zum ersten Mal die phantastische Messe besucht, man merkt rasch, dass die Leute sich hier einfach verstehen. Nachvollziehbar, nicht wahr? Schließlich kommen all diese Leute zusammen, um einer gemeinsamen Leidenschaft nachzugehen. Dem Rollenspiel!

Von Spielrunde zu Spielrunde

Okay, wenn man es genau nimmt, alle Arten von Spielen. Kingdom Come: Deliverance, The Elder Scrolls Online und jede Menge andere virtuelle Welten stehen zum Spielen bereit. Wer es etwas traditioneller bevorzugt, ergattert sich einen Platz an den Spielrunden von Verlagen wie Pegasus und Ulisses Spiele. Zum Beispiel haben wir eine Runde HeXXen 1733 gespielt und sind in das dämonenverseuchte Heilige Römische Reich eingetaucht oder haben bei Photosynthesis unseren eigenen Wald gepflanzt. Dabei steigt man locker ein, weil nie jemand weit ist, der einem das Spiel nicht nur beibringt, sondern gleich auch anbietet. Man könnte durchgehend an den Spieltischen der verschiedenen Verlage spielen und hätte noch immer nicht alle Spielrunden mitgemacht. Dabei kann man auch gerade abseits der großen Stände die ein oder andere Perle entdecken. Als wir uns dann wieder auf den Weg in heimatliche Gefilde machen, haben wir also einige Messemeilen hinter uns gebracht und viele verschiedene Eindrücke gesammelt. Klar gibt es auch Rollenspieler auf der Gamescom, die auf dem gleichen Messegelände stattfindet. Trotzdem setzt die RPC dafür eben ganz andere Maßstäbe.

Interview Bethesda

Nicht mehr lange, bis sich Spieler in der neuen Erweiterung von The Elder Scrolls Online auf die namensgebende Insel der Hochelfen, Sommersend, wagen dürfen. Wir hatten auf der Role Play Convention 2018 die Gelegenheit, Communitymanager Kai Schober die ein oder andere Frage zum bald erscheinenden Content zu stellen.

Mit der letzten Erweiterung haben wir die Dunkelelfen besucht. Jetzt erwartet uns eine neue Elfeninsel, richtig?

Richtig, es geht nach Sommersend, auf der gegenüberliegenden Seite des Kontinents. Die Insel der Hochelfen! Von der Story will ich noch gar nicht zu viel verraten, aber wir haben ja schon in den vorangegangenen Kapiteln erfahren, dass da ein Krieg im Gange ist. Dabei reden wir nicht von dem Krieg in Cyrodiil, sondern zwischen den verschiedenen Daedra. Man hat ja schon den Versuch Molag Bals abgewehrt, Tamriel mit seinem Reich des Vergessens zu kombinieren. Am Ende dieser Questline erfährt man: Das war noch nicht alles. Das haben wir in unseren DLCs und Erweiterungen fortgesponnen und jetzt gibt es auf Sommersend einen weiteren Höhepunkt in dieser Geschichte.

Also geht es nicht weniger aufregend als im letzten Addon weiter?

Auf Vvardenfell haben wir ja einem lebenden Gott geholfen, seine Göttlichkeit zu bewahren. Da war auch ein Daedra im Hintergrund zu Gange, der dabei scheiterte. Jetzt denkt er sich, dass er es eben ganz wo anders nochmal versuchen kann, nur eben mit Hilfe.

Abgesehen von den neuen Gebieten, was können Spieler an neuen Features erwarten?

Wir haben natürlich erstmal die Mainstory, die wir weiterspinnen. Zusätzlich gibt es eine Menge Nebenquests, die eigene Geschichten erzählen. Sommersend wird ja per Dekret der Königin zum ersten Mal für Außensstehende, also für Nicht-Hochelfen, geöffnet und das führt natürlich zu Spannungen. Wir haben dadurch über 30 Stunden an Soloquest-Inhalten. Warum wir nach Summerset gehen, ist ja eben die Warnung des Psijik-Orden. Der hat sich in der Vergangenheit aus der Zeitlinie abgesetzt, weiß aber von der Bedrohung durch die Daedra. Jetzt erlauben sie den Spielern, mit dem Orden in Kontakt zu treten und ihm beizutreten. Das ist nicht nur loretechnisch relevant, sondern schaltet dadurch eben auch neue Fähigkeiten und Techniken frei. Dieser Orden experimentiert viel mit Raum und Zeit und bis zu einem gewissen Grad lernen auch die Spieler diese Fähigkeiten zu nutzen.

Es gibt also wieder einiges zu tun, auch wenn wir nicht gerade die Welt retten?

Elder Scrolls-Spiele wollen den Spieler ja immer schon für die Erkundung der Welt belohnen, egal ob es um Handwerk, Aufgaben oder Errungenschaften geht. Wir haben auch neue Verliese, die es abzuschließen gilt, wir haben neue öffentliche Verliese, die schwieriger sind und wir haben neue Weltbosse. Außerdem bringen wir etwas zurück, was es in Form der Anker schon im Grundspiel gab. Kluftgeysire, die in der Welt auftauchen und die von mehreren Spielern zusammen bewältigt werden können. Es gibt außerdem eine neue Prüfung, also einen 12-Spieler-Raid. Für Handwerker ist auch was dabei, da auf vielfachen Wunsch der Spielerschaft das Schmuckhandwerk dazu kommt.

Können Spieler direkt nach Sommersend starten?

Man kann machen was man will und damit auch hingehen, wo man will. Wir haben ja vor einem Jahr ein Update gebracht, damit es keine künstlichen Levelbegrenzungen mehr gibt. Man wird immer auf die Stufen der Gegner angepasst und kann die Welt genau so erleben, wie man es selbst will. Es gibt ein neues Tutorial, um neue Spieler einzuweisen, und man beginnt auch wieder als Gefangener, wie es Tradition bei The Elder Scrolls ist. Dann kann man direkt die neue Insel erkunden – oder sich eben dazu entscheiden, erstmal anderen Content anzugehen.

Vielen Dank für das Interview!

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