Fakten
Plattform
PC
Publisher
Capcom
Entwickler
Capcom
Release
Genre
Online-Rollenspiel
Typ
Vollversion
USK
16
Webseite
Preis
59,99 Euro
Media (8)







Für was 8 Monate?
Monster Hunter: Word ist seit der Veröffentlichung auf Xbox One und PlayStation 4 im Januar ein voller Erfolg. Der Open-World-Actiontitel hat nicht nur sehr gute Kritiken erhalten, sondern auch den Publisher Capcom ordentlich Geld eingebracht. Seit dem Release wurden über acht Millionen Einheiten abgesetzt - davon alleine fünf Millionen in den ersten drei Tage nach dem Release. Für die PC-Version hat Capcom eine ordentliche Portierung versprochen - wir haben das überprüft.
Was bisher geschahSeit dem Konsolen-Release hat sich in MHW einiges getan: In regelmäßigen Abständen gibt es zeitlich begrenzte Eventquests, die mit schicken Kostümen aufwarten. Es gibt ein neues Gebiet mit neuem Monster (Kulve Taroth). Mit dem Dämonjho wurde ein Fanliebling eingeführt. Seine Quest ist nicht zeitlich begrenzt, sodass man jederzeit Jagd auf die Riesengurke machen kann. Ganz neu mit von der Partie ist der riesige Behemoth. Dieses Monster wurde im Zuge des Final-Fantasy-XIV-Events eingeführt. All diese Specials gibt es natürlich auch in der PC-Version.
Speziell für die Umsetzung für den Rechenknecht wurde an der Technik gefeilt: Es gibt eine 4K-Auflösung, drei Frameraten-Einstellungen (30, 60 und Unbegrenzt), kürzere Ladezeiten (vor allem mit einer SSD) und natürlich diverse Bugfixes. Schade nur, dass die groß angekündigte Maus-Tastatur-Steuerung zum Release wenig intuitiv daherkommt.
Übrigens: Wer mehr zur Story und zum Gameplay erfahren möchte, der sollte unser Konsolen-Review lesen.
Unser Testvideo zur PC-Version von Monster Hunter: WorldPC-Benchmarks
Monster Hunter World - Benchmarks
Fazit & Wertung
Christoph meint: Nach wie vor ein tolles Spiel aber nur ein durchschnittlicher PC-Port mit Performanceschwächen!
“Wir machen es kurz: Auch die PC-Version von Monster Hunter: World überzeugt durch ein launiges (Grind)Gameplay, eine tolle künstlerische Gestaltung und stimmige Musik. Man stellt sich als Rechenknecht-Zocker aber trotzdem die Frage: Wofür hat das Entwicklerteam knapp über acht Monate Zeit gebraucht? Klar, es gibt ein paar zusätzliche Grafikeinstellungen, eine 4K-Auflösung und flottere Ladezeiten, doch gerade bei dem wichtigen „Thema“ Steuerung überzeugt der Port nur bedingt. Maus und Tastatur fühlen sich auch nach mehreren Stunden nicht richtig an - ein Gamepad ist daher Pflicht. Darüber hinaus soll die (Grund)Grafikqualität erst mit einem kommenden Update besser werden. Daher erneut die Frage: Wofür die zusätzliche Entwicklungszeit?

- hunderte Spielstunden
- wunderschöne Animationen
- spannende Jagden
- einfacher Multiplayereinstieg
- große Waffenauswahl
- viel Tutorialhilfe
- gelungene Equipmentspirale
- dutzende Rüstungstyles
- knappe Vertonung
- seichte Story
- oft gleiche Dialoglines
- Gewissensbisse
- Steuerung per Maus und Tastatur wenig intuitiv
- Engine kommt an ihr Limit
- hoher Hardwarehunger

