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Thermaltake The Tower 600 - Test/Review

Hersteller

Thermaltake

Release

Produkt

Gehäuse

Webseite

Preis

ab 158 Euro

Einleitung & Datenblatt

Einleitung

Das „The Tower 600“ Gehäuse von Thermaltake ist sehr speziell. Beim Showcase setzt der Hersteller auf eine achteckige Form und viel Glas. Darüber hinaus kann das Gehäuse beliebig positioniert werden und nimmt weder rechts noch links wertvollen Raum in Anspruch. Wir haben uns den Tower genauer angesehen!

Über Thermaltake

Thermaltake Technology wurde im Januar 1999 gegründet und hat seitdem die Welt mit der Marke "Thermaltake" verändert. Die Markenpersönlichkeit ist einzigartig, aggressiv und außergewöhnlich. Thermaltake ist ein Experte bei der Entwicklung von PC-Komponenten für Gamer und Enthusiasten.

Darüber hinaus ist Thermaltake nah am Verbraucher und beobachtet das Verhalten und die Anforderungen am Markt, um die Ergebnisse in die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Produkten einzubringen. Mit innovativem Design und einem einzigartigen Stil sind Thermaltake Produkte zur ersten Wahl für Enthusiasten im DIY-Markt weltweit geworden.

Thermaltake ist weltweit bekannt für seine Gehäuse, Kühlungen und Netzteile. Nachdem Thermaltake Germany den Anfang machte, sein Engagement im Esport auszubauen, war der weitere Weg in Richtung Gaming Hardware und die Gründung der Marke Tt eSPORTS ein naheliegender Schritt. Seit 2006 sponsert Thermaltake Esport Teams in Deutschland. Bis heute wächst die Community rund um den Globus und nimmt stetig Einfluss auf die Entwicklung von Tt eSPORTS Produkten. Thermaltake und Tt eSPORTS bekennen sich zu der Faszination Gaming und der Welt des Esport. Unser aller Leidenschaft ist weit mehr ist mehr als eine kleine Randerscheinung; Esport ist eine eigene Kultur, die generations- und länderübergreifend ihr Anhängerschaft findet.

Datenblatt

  • Gehäusetyp: Midi-Tower
  • Volumen: 66.16l
  • Mainboard max.: bis ATX
  • Netzteil max.: ATX (max. 220mm tief)
  • CPU-Kühler max.: max. 210mm Höhe
  • Grafikkarten max.: max. 280mm
  • Anschlüsse: 1x USB-C 3.1, 4x USB-A 3.0, 1x 3.5mm Klinke (Line-Out), 1x 3.5mm Klinke (Line-In)
  • PCI-Steckplätze: 7
  • Radiatorgrößen max.: 120/240/360mm links, 120/140/240/280/360/420mm rechts
  • Mainboard-Ausrichtung: Mainboard-Ausrichtung: nach vorne; Anschlüsse: Anschlüsse oben (unter Abdeckung)
  • Netzteilposition: unten
  • Front I/O Position: Gehäuseseite: Front, Höhe: oben, Position: mittig
  • Mainboard: bis ATX
  • Unterstützte Mainboards: Mini-ITX (6.7"x6.7")/µATX (9.6"x9.6")/ATX (12"x9.6")
  • Netzteil: ATX (max. 220mm tief)
  • CPU-Kühler: max. 210mm Höhe
  • Grafikkarten: max. 280mm (400mm ohne PSU Cover)
  • Anschlüsse Details: 1x USB-C 3.1 via 20-Pin Key-A Header (10Gb/s), 4x USB-A 3.0 (5Gb/s), 1x 3.5mm Klinke (Line-Out), 1x 3.5mm Klinke (Line-In)
  • Intern: 2x 2.5", 1x 2.5"/3.5"
  • Abmessungen (BxHxT): 420x550x286.4mm
  • Gehäusevolumen: 66.16l
  • Gewicht: 9.70kg
  • Lüfter (hinten): 2x 120mm (optional) oder 2x 140mm (optional)
  • Lüfter (links): 3x 120mm (optional)
  • Lüfter (rechts): 3x 120mm (optional) oder 3x 140mm (optional)
  • Lüfter (oben): 2x 140mm, 500-1500rpm, 2.3mmH₂O, 131.47m³/h (77.37 CFM), 30.5dB(A) oder 3x 120mm (optional)
  • Lüfter (unten): 1x 120mm (optional) oder 1x 140mm (optional)
  • Lüfter (sonstige): 1x 120mm (optional) oder 1x 140mm (optional) (PSU Cover)
  • Radiatorgrößen: 120/240/360mm links, 120/140/240/280/360/420mm rechts
  • Front: geschlossen, Lüftungsschlitze unten, Staubfilter innen
  • Oben: teilweise geschlossen, Mesh, Staubfilter innen
  • Unten: großteils Lüftergitter, Staubfilter außen
  • Links: Mesh, Staubfilter innen
  • Rechts: Mesh, Staubfilter innen
  • Hinten: teilweise geschlossen, teilweise Mesh, Staubfilter außen
  • Farbe: schwarz, innen schwarz; Herstellerbezeichnung: Black
  • Beleuchtung: ohne Beleuchtung
  • Besonderheiten: Kabelmanagement, Staubfilter, Grafikkarte hängend/stehend montierbar, Sichtfenster aus Glas

Preis: 158 Euro (Stand: 19.11.2024)

Testsystem

  • Mainboard: ASUS ROG Strix Z270G Gaming
  • Prozessor: Intel Core i7-7700K @ 4.20 GHz
  • Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 1070 Mini ITX
  • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Fury DIMM Kit 16GB, DDR4-2666
  • Festplatten: KIOXIA EXCERIA PRO SSD 2TB
  • Prozessorkühler: be quiet! Shadow Rock LP
  • Netzteil: Seasonic G-Series G-550 550W PCGH-Edition

Verarbeitung & Design

Äußere Erscheinungsbild

Unser Sample kommt in einem stabilen und gut gepolsterten Karton an. Zum Testzeitpunkt gibt es das Gehäuse in vier verschiedenen Farben: Schwarz (Testmuster), Weiß, Grün und Blau. Das optionale Chassis Stand Kit wird passend zu den einzelnen Farbvarianten angeboten und kostet knapp 40 Euro. Mit diesem Chassis-Ständer kann das Gehäuse vertikal aufgestellt werden. Das Thermaltake The Tower 600 misst 420x550x286.4 mm (B x H x T), bringt 9.70 Kilogramm auf die Waage und das Grundgerüst wurde aus SPCC-Stahl gefertigt. Das Case setzt auf eine achteckige Grundform und für den „Showfaktor“ wird die Hardware zentral hinter einer großen Frontglasscheibe montiert. Das zentrale Glaselement wird von zwei schmaleren, angeschrägten Glasflächen eingerahmt. Alle drei Glaselemente lassen sich, dank Clipsystem, sehr leicht entfernen.

Der aufgesetzte Kunststoffdeckel beherbergt das I/O-Panel mit Power- und Resettaste, Kopfhörer- und Klinkenbuchse, viermal USB 3.0 sowie einmal USB-C. Der Deckel wird von wabenförmigen Luftöffnungen geprägt. Unter dem Deckel hat der Hersteller einen entfernbaren Staubfilter und zwei hauseigene Lüfter untergebracht. Im Betrieb sorgen beiden vormontierten 140-mm-Fans für einen nach oben gerichteten Luftstrom. Laut Datenblatt laufen die CT140-Lüfter mit maximal 1.500 U/min. Sie sind so verkabelt, dass beide Lüfter über einen freien PWM-Anschluss gesteuert werden können.

An den beiden Gehäuseseiten sitzen perforierte Stahlelemente. Sie lassen sich bei abgenommenem Deckel einfach vom Gehäuse abziehen. Hinter den Luftöffnungen sitzen jeweils Staubfilter. An der Rückwand deckt ein magnetisches Staubgitter die beiden hinteren 120-/140-mm-Lüfterplätze ab. Der Tower steht auf vier Füßen aus Kunststoff mit Gummischonern. Bei der Nutzung des Chassis Stand Kits werden diese Standfüße abgeschraubt. Zwischen ihnen sitzt ein Staubfilter, der zur Reinigung nach vorn herausgezogen werden kann.

Verarbeitungsmängel konnten wir an unserem Testmuster nicht feststellen. Thermaltake liefert das Gehäuse mit Anleitung, Garantiehinweisen, Montagematerial, Kabelbindern, Clips, einem Systemspeaker und einer Blende für die Montage eines optionalen LCD-Displays aus.

Innenraum & Kühlung

Innenraum

Der schwarz lackierte Innenraum ist frei von scharfen Kanten und setzt auf eine Art Zweikammersystem. Das Mainboard wird an einem Träger vor der Gehäuserückwand montiert, so dass die I/O-Blende nach oben zeigt. Dank der geräumigen Kammer können auch längere Grafikkarten und größere Luftkühler problemlos verstaut werden. Die praktisch hängend montierte Grafikkarte kann zudem seitlich an der Netzteilabdeckung vorbei in die Bodenkammer ragen. Vor der Bodenkammer befindet sich eine leicht abnehmbare Blende mit Staubfilter. Hier kann das optionale 3.9-Zoll-Display von Thermaltake montiert werden.

Unter dem Deckel stehen sieben Erweiterungskartenslots zur Verfügung. Die Erweiterungskarten können werkzeuglos mit Rändelschrauben montiert werden. An der rechten Gehäuseseite befindet sich die Lüfter- und Radiatorenblende. An ihr können drei 120-/140-mm-Lüfter oder maximal ein 360- bzw. 420-mm-Radiator installiert werden. An der rechten Seite der Netzteilabdeckung sitzt ein Laufwerksträger für ein 2.5- oder 3.5-Zoll-Laufwerk, der von einer Rändelschraube an seinem Platz gehalten wird. An der linken Gehäuseseite können drei 120-mm-Lüfter bzw. ein 360-mm-Radiator verbaut werden.

Zwei weitere 2.5- oder 3.5-Zoll-Laufwerke können an einem Laufwerksträger hinter dem Mainboardtray montiert werden. Die Laufwerke werden direkt mit dem herausnehmbaren Laufwerksträger verschraubt und besitzen leider keine Entkopplung. Für die Netzteilmontage wird die Netzteilblende demontiert und mit dem Netzteil verschraubt.

Der Tower 600 wurde für Mainboards der nächsten Generation entwickelt und verfügt über ein spezielles Design, das sowohl Standard-Motherboards als auch Mainboards mit versteckten Anschlüssen unterstützt. Darüber hinaus gibt es zwei abnehmbare Platten auf der linken und rechten Seite der Rückseite für einen einfachen Zugang zur Kabelführung.

Fassen wir kurz zusammen: Das Gehäuse bietet ausreichend Platz im Innenraum für bis zu 21 Zentimeter hohe CPU-Kühler, sieben Erweiterungskarten und Mainboards bis zum ATX-Format. Die maximale Grafikkartenlänge beträgt 40 Zentimeter ohne PSU-Cover.

Kühlung

Im Werkszustand bietet der Tower zwei vorinstallierte Lüfter (2x 140 mm Deckel), die für eine gute Kühlleistung sorgen.

Weitere Lüfter-Montagemöglichkeiten:

  • Lüfter (hinten): 2x 120mm (optional) oder 2x 140mm (optional)
  • Lüfter (links): 3x 120mm (optional)
  • Lüfter (rechts): 3x 120mm (optional) oder 3x 140mm (optional)
  • Lüfter (unten): 1x 120mm (optional) oder 1x 140mm (optional)
  • Lüfter (sonstige): 1x 120mm (optional) oder 1x 140mm (optional) (PSU Cover)
  • Radiatorgrößen:

Die Radiator-Mountings:

  • Rechts: 120/140/240/280/360/420 mm
  • Links: 120/240/360 mm

Preis und Verfügbarkeit

Das Thermaltake The Tower 600 ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis beträgt 158 Euro (Stand: 19.11.2024).

Temperaturen

Thermaltake The Tower 600 - Temperaturen

Last-Temperaturen von CPU und GPU - nur Werkslüfter - weniger ist besser

Lautstärke

Thermaltake The Tower 600 - Lautstärke

Entfernung: ca. 1 m - nur Werkslüfter - Lautstärke: < 0,01 Atmen in 30 cm Entfernung / 0,1 Rauschende Blätter / 0,3 Flüstern / 0,5 Der eigene Atem / 1 Ruhige Wohnstraße / 2 Unterhaltung - weniger ist besser

Fazit & Wertung

90%

Christoph meint: Spannendes, schickes und gutes Showcase!

Mit dem The Tower 600 liefert Hersteller Thermaltake ein wirklich schickes Showgehäuse ab. Da Optik bzw. Design klar im Fokus stehen werden auch die neuen „Hidden-Connector-Motherboards“ perfekt unterstützt. Der Preis von knapp 160 Euro geht angesichts der gebotenen Qualität und Leistung in Ordnung. Als potenzieller Käufer bekommt man eine wertige Verarbeitungsqualität, eine recht außergewöhnliche Optik und einen effektiven sowie leisen Airflow geboten. Darüber hinaus darf man sich über ein modernes I/O-Panel, ausreichend Platz für leistungsstarke Gaming-Hardware (vor allem bei der Grafikkarte und dem Luftkühler) und cleveres Montagesystem (viele Elemente können ohne Werkzeug entfernt werden) freuen. Über die kleineren Kritikpunkte kann man gerne hinwegsehen.

Verarbeitung
93
Platzangebot
92
Montage
90
Kühlung
92
Lautstärke
90
Ausstattung
90
Optik
95
Gewicht
85
Preis
86
Thermaltake The Tower 600
Richtig gut
  • wertige Verarbeitung
  • tolle Optik (Echtglas-Elemente)
  • Front, Deckel und Seitenteile leicht entfernbar
  • zwei recht leise und effektive Lüfter vormontiert
  • ausreichend Stauraum für moderne (Gaming-)Hardware
  • viele Lüfterplätze und ausreichend Platz große Radiatoren
  • leicht entfernbare Staubfilter
  • durchdachter Innenraum
  • modernes I/O-Panel
  • Case bestens geeignet für Hidden-Connector-Motherboards
  • Montageplatz für optionales Front-Display
  • praktisches Chassis Stand Kit (optional)
  • fairer Preis
Verbesserungswürdig
  • Vorsicht bei den Glaselementen (gehen schnell ab)
  • keine HDD-Entkopplung
  • keine werkzeuglose Laufwerksmontage
Christoph Miklos ist nicht nur der „Papa“ von Game-/Hardwarezoom, sondern seit 1998 Technik- und Spiele-Journalist. In seiner Freizeit liest er DC-Comics (BATMAN!), spielt leidenschaftlich gerne World of Warcraft und schaut gerne Star Trek Serien.